Aktuelles

Musik verbindet: Konzert der Hitzehilfe bringt Menschen zusammen

Ein Mann sitzt an einem schwarzen Flügel und spielt, während ein anderer Mann mit grauem Bart, langer Haarpracht, gelber Warnweste und kurzen Hosen daneben steht und zuschaut. Die Szene spielt in einer Kirche mit hohen, verzierten Wänden und bunten Glasfenstern im Hintergrund. Ein Mikrofon steht am Flügel, Kabel verlaufen über den Boden. Die Beleuchtung ist warm und betont die Architektur.

Gemeinsam mit KulturLeben Berlin haben wir einen Abend organisiert, der gezeigt hat, dass Hitzehilfe weit mehr sein kann als die Versorgung mit Wasser und einem kühlen Raum.

Musik hören, miteinander ins Gespräch kommen und gleichzeitig einen Ort schaffen, an dem sich alle willkommen fühlen – genau das war das Ziel unseres Konzerts in der Magdalenenkirche. Gemeinsam mit KulturLeben Berlin haben wir einen Abend organisiert, der gezeigt hat, dass Hitzehilfe weit mehr sein kann als die Versorgung mit Wasser und einem kühlen Raum.

Seit Anfang Juni öffnet die SozDia Stiftung im Rahmen der Hitzehilfe die Türen der Magdalenenkirche für Menschen, die an heißen Tagen Schutz suchen. Hier gibt es kühle Räume, Trinkwasser, Essen, Hygieneartikel, Sozialberatung und vor allem Zeit für Begegnung. In diesem Sommer sind wir außerdem mit unserem Lastenrad auf Berlins Straßen unterwegs, um Menschen aufzusuchen, die unsere Hilfe nicht selbst erreichen können.

Beim Konzert wurde die Kirche zu einem Ort, an dem Nachbar*innen, Besucher*innen, Menschen aus der Gemeinde und Gäste der Hitzehilfe gemeinsam Musik genießen und miteinander ins Gespräch kommen konnten. Genau solche Begegnungen sind uns wichtig. Denn Hitze betrifft zwar alle Menschen – ihre Folgen treffen jedoch diejenigen besonders hart, die keinen Rückzugsort haben.

Den musikalischen Auftakt gestaltete Just Duo mit Anhelina Serafymovych (Violine) und Eduard Tkachenko (Saxofon). Das Duo präsentierte ein abwechslungsreiches Programm aus klassischen und modernen Stücken.

Im Anschluss begeisterte die Berliner Pianistin und Sängerin Merve Akyıldız das Publikum mit Liedern auf Arabisch, Jiddisch und Türkisch. Das Publikum bedankte sich mit langem Applaus.

Ein herzliches Dankeschön gilt KulturLeben Berlin für die Organisation der musikalischen Beiträge und die Unterstützung bei der Bewerbung des Konzerts. Ebenso danken wir der Evangelischen Kirchengemeinde Rixdorf, die die Magdalenenkirche als Schutzraum und Veranstaltungsort zur Verfügung stellt. Unser Dank gilt außerdem dem gesamten Hitzehilfe-Team sowie allen Gästen, die diesen Abend mit Leben gefüllt haben.

Die steigenden Temperaturen zeigen deutlich: Hitzehilfe wird auch in Zukunft unverzichtbar sein. Gleichzeitig braucht es mehr als kurzfristige Maßnahmen. Berlin braucht dauerhaft finanzierte Angebote, mehr Schutzräume, eine bessere Versorgung im öffentlichen Raum und eine Stadt, die Menschen in prekären Lebenslagen mitdenkt.

Wer unsere Hitzehilfe unterstützen möchte, kann Sachspenden wie Sonnencreme, Trinkflaschen, Wasser, Hygieneartikel oder neue Unterwäsche während unserer Öffnungszeiten vorbeibringen. Auch Geldspenden helfen uns dabei, schnell und bedarfsgerecht Unterstützung zu leisten.

Wir danken allen, die diesen Abend möglich gemacht haben – und allen, die gezeigt haben, wie wertvoll Begegnung und Solidarität sein können.

Eine Frau in einem langen, pinkfarbenen Kleid spielt Geige und steht leicht seitlich zur Kamera. Ein Mann im hellen Hemd und karierten Hosen spielt Saxophon und blickt nach vorne. Beide musizieren in einer Kirche mit hohen Fenstern und bunten Glasmalereien. Im Hintergrund sind ein Altar, Kerzen und ein blaues Tuch mit Kreuz zu sehen. Die Szene ist von warmem Licht durchflutet.
Just Duo mit Anhelina Serafymovych (Violine) und Eduard Tkachenko (Saxofon) beim Konzert der Hitzehilfe in der Magdalenenkirche.
Eine Frau sitzt an einem schwarzen Flügel und singt in ein Mikrofon. Sie trägt ein ärmelloses, gemustertes Kleid und helle Turnschuhe. Im Hintergrund sind bunte Glasfenster und gelbe Wände einer Kirche zu sehen. Die Szene wirkt hell und freundlich.
Die Berliner Pianistin und Sängerin Merve Akyıldız beim Konzert der Hitzehilfe.
Eine Frau mit dunklen, zum Dutt gebundenen Haaren sitzt an einem großen, glänzenden Flügel und singt in ein Mikrofon. Sie trägt ein ärmelloses Oberteil mit schwarz-weißem Muster. Im Hintergrund sind verzierte Wände und eine Holztür zu sehen, die auf eine Bühne oder einen Kirchenraum schließen lassen. Das Licht fällt warm auf die Szene.
Merve Akyıldız, Künstlerin am Maxim Gorki Theater, begeisterte mit Liedern auf Arabisch, Jiddisch und Türkisch.
Mehrere Personen stehen nebeneinander im Innenraum einer Kirche. Die Gruppe trägt farbige T-Shirts in Blau, Orange und Rot. Im Hintergrund sind hohe, farbig gestaltete Kirchenfenster mit abstrakten Mustern zu sehen. Eine Person steht mittig hinter einem Mikrofonständer und spricht. Die übrigen Personen blicken in verschiedene Richtungen, einige mit verschränkten Armen oder Händen vor dem Körper. Die Architektur zeigt helle Holzverkleidungen und eine Kanzel mit Kreuzsymbol.
Danke an das Hitzehilfe-Team für euren täglichen Einsatz und eure wichtige Arbeit für Menschen ohne sicheren Rückzugsort.