Mit der jetzt erteilten Baugenehmigung kann der Umbau der neuen Schulräume im Erdgeschoss des Wohnhauses „Liese“ an der Frankfurter Allee beginnen. Damit ist der Weg frei, dass die Grundschule der SozDia Stiftung pünktlich zum Schuljahr 2026/27 an ihren neuen Standort umziehen kann.
Für Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Erzieher*innen bedeutet die Baugenehmigung das Ende einer monatelangen Hängepartie. Da der Mietvertrag für den provisorischen Standort auf dem Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenberg auslief, musste dringend ein neuer Standort gefunden werden. Gemeinsam mit der Berliner Schulverwaltung entwickelte die SozDia ein Konzept für die Nutzung der Erdgeschossflächen der „Liese“ als Interimsstandort. Allerdings verzögerte sich der Start für die notwendigen Umbauarbeiten der Räumlichkeiten, weil die erforderliche Baugenehmigung zunächst nicht erteilt wurde. Jetzt besteht Planungssicherheit und der Umbau, den die Stiftung aus eigenen Mitteln finanziert, kann beginnen. Dadurch entstehen rund 20 zusätzliche Schulplätze in einem Bezirk, dem es aktuell im Grundschulbereich an 1.000 Plätzen fehlt.
„Die Baugenehmigung ist für uns weit mehr als der Startschuss für ein Bauprojekt. Sie ist ein Meilenstein, mit dem unsere Vision einer Schule für alle weiter Gestalt annimmt. Darüber freuen wir uns sehr – vor allem für die Kinder und Familien, die diesen Weg gemeinsam mit uns gegangen sind“, sagt Schulleiter Gérard Leitz.
Der Umzug schafft nicht nur mehr Platz, sondern mit Differenzierungsräume, Rückzugsmöglichkeiten und großzügige Lernbereiche auch bessere Bedingungen für individuelles Lernen und selbstständiges Arbeiten. „Unsere neue Schule wird ein Ort sein, der unsere pädagogische Haltung endlich auch räumlich widerspiegelt. Die neuen Räume geben uns die Möglichkeit, Kinder noch individueller zu begleiten. Wir möchten eine Schule sein, in der jedes Kind seinen Platz findet – und wir freuen uns darauf, neue Familien willkommen zu heißen“, so Leitz.
Der neue Standort, der 72 Schüler*innen Platz bietet, ist als Interimslösung geplant. Langfristig soll die Schule in einen Neubau auf dem Campus in der Hedwigstraße umziehen. Mit der nun erteilten Baugenehmigung ist jedoch zunächst gesichert, dass der Schulbetrieb nahtlos fortgesetzt und das Platzangebot im Bezirk erweitert werden kann.
