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„Wir sind tief bestürzt über den Anschlag auf den Berliner CSD."

Regenbogenflagge und Herz-Anstecker auf gestreiftem Stoff, darüber weißer Text: 'WIR TRAUERN UM DIE OPFER. WIR STEHEN AN DER SEITE DER QUEEREN COMMUNITY. HASS WIRD UNSERE OFFENE GESELLSCHAFT NICHT BESIEGEN.'

Statement von Nina Kirch, Strategische Leitung der SozDia Stiftung.

„Wir sind tief bestürzt über den Anschlag auf den Berliner CSD. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freund*innen sowie der gesamten queeren Community. Auch Mitarbeitende und Bewohner*innen unserer queeren Wohnangebote waren auf dem CSD. Umso näher geht uns diese Gewalttat.

Sie macht auf erschütternde Weise deutlich: Queere Menschen sind auch heute noch Ziel von Hass und Gewalt. Gerade jetzt braucht es eine klare Haltung und sichtbare Solidarität der gesamten Gesellschaft.

Als Träger queerer Wohnangebote erleben wir täglich, wie wichtig sichere Räume, Beratung und verlässliche Unterstützung für junge queere Menschen sind. Umso unverständlicher ist es, dass ausgerechnet jetzt die Förderung des bundesweiten Jugendnetzwerks Lambda e. V. beendet werden soll. Gerade in einer Zeit, in der Hass und Gewalt gegen queere Menschen zunehmen, brauchen junge Menschen verlässliche Anlaufstellen, Schutz und Gemeinschaft – nicht deren Abbau. Wer solche Strukturen schwächt, sendet das völlig falsche Signal.

Unsere Antwort auf Hass und Gewalt darf nicht der Rückzug sein. Im Gegenteil: Beratungs-, Begegnungs- und Wohnangebote für queere Menschen müssen gestärkt und ausgebaut werden. Sichtbarkeit, Schutz und Unterstützung sind keine freiwilligen Leistungen, sondern Ausdruck einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft.“

— Nina Kirch, Vorständin der SozDia

Mehrere Menschen stehen an einem Infostand mit Regenbogenflagge, eine Person hinter dem Stand lächelt und hält eine kleine Regenbogenfahne.
Auch Beschäftigte der SozDia Stiftung waren beim Berliner CSD mit dem Dialogmobil dabei.
Zwei Hände halten mehrere bunte Flyer, die Informationen zu Wohnprojekten für queere Jugendliche der SozDia Stiftungzeigen. Die Flyer sind mit Regenbogenfarben und Fotos von Gebäuden gestaltet. Ein Handgelenk trägt ein gestricktes, regenbogenfarbenes Band. Im Hintergrund sind weitere Hände und Armbänder zu sehen.
Beschäftigte der SozDia Stiftung verteilten beim Berliner CSD neben Regenbogen-Accessoires auch Informationsmaterialien.