Am 23. Juni, zwei Tage vor der Ministerpräsident*innenkonferenz, bei der weitreichende Einschnitte unter anderem in der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe diskutiert werden sollen, fand vor dem Roten Rathaus die Kundgebung „Berlin bleibt sozial“ statt. Zu der Veranstaltung hatte ein breites Bündnis aus Diakonie, AWO, Caritas, den Paritätern, Gewerkschaften und zahlreichen sozialen Verbänden aufgerufen.
Demokratie lebt vom Mitmachen – deshalb beteiligten sich auch einige SozDia-Kolleg*innen, Teams und Klient*innen an der Kundgebung. Ausgestattet mit Bannern, grünen Westen und Trillerpfeifen setzten sie gemeinsam ein sichtbares Zeichen für den Erhalt sozialer Angebote und gegen drohende Kürzungen.
In ihrer Rede betonte die Berliner Senatorin Cansel Kiziltepe (SPD), dass Investitionen in das soziale Berlin Investitionen in die Zukunft seien. Auch ihre Aussage, Teilhabe sei ein Recht und kein „nice to have“, fand großen Anklang und wurde von den Teilnehmenden mit lautstarker Zustimmung aufgenommen.
Mit unserer Teilnahme haben wir Gesicht gezeigt und ein klares Signal an die Entscheidungsträger*innen gesendet: Berlin braucht einen starken Sozialstaat. Kürzungen in sozialen Bereichen gefährden Teilhabe, Chancengerechtigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dafür sind wir gemeinsam auf die Straße gegangen.
