Manchmal ist es schwer, einen Ort zu finden, an dem man einfach sein darf, wie man ist. Vor allem junge queere Menschen erleben häufig Ablehnung, Unverständnis oder Konflikte im familiären Umfeld – und stehen plötzlich allein da. Mit der Wohngruppe Queerfeldein haben wir bei SozDia einen sicheren Raum geschaffen, in dem Akzeptanz und Unterstützung selbstverständlich sind.
Seit 2022 bietet Queerfeldein jungen queeren Menschen die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, Stabilität zu finden und ihren Weg ins Erwachsenenleben zu gestalten. Viele unserer Bewohner*innen haben schwierige Erfahrungen hinter sich – Mobbing, Ausgrenzung oder Unsicherheit im eigenen Coming-out. Hier finden sie Menschen, die zuhören, begleiten und verlässlich da sind.
Weil der Bedarf groß ist, eröffnen wir zum 01.01.2026 eine zweite Wohngruppe. Queerbeet entsteht im selben Quartier und bietet künftig noch mehr jungen queeren Menschen einen geschützten Wohnraum.
Die Idee zur ersten queeren Wohngruppe Queerfeldein entstand direkt im Team der SozDia. Kolleg*innen aus der Jugendhilfe, die selbst Teil der Community sind, ergriffen die Initiative, weil sie sahen, dass queere Jugendliche besondere Unterstützung brauchen.. Als sich dann die passenden Räumlichkeiten fanden, wurde aus der Idee Realität: die erste vollstationäre queere Wohngruppe Berlins.
Unser Team aus Sozialpädagog*innen und Erzieher*innen ist rund um die Uhr vor Ort, unterstützt im Alltag, begleitet bei Schule und Ausbildung und hilft, Perspektiven zu entwickeln. Queerfeldein ist ein Zuhause mit multiprofessioneller Begleitung und Raum für Eigenständigkeit. Die mentale Gesundheit der Jugendlichen ist uns wichtig, deshalb gehören auch psychologische Fachkräfte zum Team. Wir unterstützen alle dabei, ihren eigenen Weg zu finden – unabhängig von Identität, Geschlecht oder Orientierung.
