Marcus und Katrin sind bei der SozDia zuständig für sämtliche Veranstaltungen – und damit auch für das Viva. Begonnen hat alles im Jahr 1998, mit einem improvisierten Grillnachmittag eines Jugendklubs, um mit der Nachbarschaft ins Gespräch zu kommen. Heute ist das Viva eine Kiezattraktion, die im vergangenen Jahr über 15.000 kleine und große Gäste begeisterte.
Wie würdest du jemandem, der das Viva nicht kennt, das Fest beschreiben?
Marcus: Komm hin und schau es Dir an! Es ist bunt, es ist wild, es ist lecker!
Was ist dein ganz besonderer Viva-Moment?
Marcus: Da ich es organisiere, ist für mich der glücklichste Moment so kurz nach 14.00 Uhr, wenn alles aufgebaut ist, alles läuft und die ersten Besucher da sind, die ersten Kinder glücklich an der Entenbahn stehen.
Katrin, du bist das erste Mal dabei - was sind deine Eindrücke?
Katrin: Ich finde es unglaublich spannend, so ein großes Straßenfest mit zu organisieren, und freue mich total, Teil eines so tollen Orga-Teams zu sein, das all das mit so viel Herzblut möglich macht.
Und wie war deine Viva-Premiere?
Marcus: Das war 2020 und sehr unglücklich. Ich hatte vier Monate lang sorgsam geplant, koordiniert und vorbereitet. Ende März dann, zwei Monate vor dem Termin, mussten wir es wegen Corona abgesagen. Dafür war dann mein echtes erstes Viva 2021 umso spannender und mit einer Verdopplung der bisherigen Besucherzahlen gleich ein absoluter Knaller! Quasi Ente gut - alles gut!
Was sind die größten Herausforderungen bei den Vorbereitungen?
Marcus: Die steigenden Kosten machen leider auch vor dem Viva nicht Halt. Zum Glück haben wir Unterstützer, die uns seit Jahren die Treue halten. Wir versuchen aber auch neue Partner*innen und Sponsoren zu gewinnen, denn natürlich wollen wir auch dieses Jahr wieder für alle Familien ein unvergessliches Fest zu zaubern.
Katrin: So ein Straßenfest lebt von vielen Menschen, die mithelfen und unterstützen. Gerade bei steigenden Kosten ist es nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Umso wertvoller ist jede Unterstützung, die das Viva Jahr für Jahr möglich macht.
Und auf was freut ihr euch am meisten?
Marcus: Auf die gesellige Getränkerunde mit meinen lieben Kolleg*innen und den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen danach, wenn alles geschafft wurde.
Katrin: Ich freue mich riesig darauf, die legendäre Entenrennbahn endlich live zu erleben – und natürlich auf lachende Kinder und Familien, die zeigen, dass sich die ganze Organisation gelohnt hat.
