Immer im Gespräch bleiben
Beim Frühlingsempfang der SozDia geht es um Austausch, Vernetzung und politische Debatten.
Immer im Gespräch bleiben
Beim Frühlingsempfang der SozDia geht es um Austausch, Vernetzung und politische Debatten.

Der Frühlingsempfang der SozDia ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die Akteur*innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Verwaltung sowie Partner*innen und Mitarbeitende der Stiftung zusammenbringt. Er bietet Raum für Austausch, Vernetzung und fachliche Impulse zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, die die Arbeit der SozDia prägen. Neben inhaltlichen Beiträgen und Gesprächen steht vor allem die Begegnung im Mittelpunkt – als Gelegenheit, bestehende Kooperationen zu stärken, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsame Verantwortung für soziale Entwicklungen sichtbar zu machen.

Im Mittelpunkt des Frühlingsempfangs der SozDia stand der Austausch über gesellschaftliche Entwicklungen und die Frage, wie positive Veränderungen angestoßen werden können. Rund 100 Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft, Verwaltung und aus Einrichtungen der SozDia folgten der Einladung und diskutierten unter dem Motto „Was, wenn es gut wird?“. Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Michael Heinisch-Kirch diskutierten Anette Mohr (Omas for Future), Mia Klebe (Dachverband der Kinder- und Jugendgremien Brandenburgs) sowie Nene Sacchi (Verbundleitung Schule und Gemeinwesen bei der SozDia) in einem Podiumsgespräch anhand praktischer Beispiele, wie gesellschaftliches Engagement konkret umgesetzt werden kann. Dabei wurde deutlich, dass Veränderungen häufig in kleinen, alltagsnahen Schritten entstehen.
Der Frühlingsempfang fand im Stadtbad Lichtenberg statt, einem in den 1920er-Jahren errichteten Badehaus, das nach längerer Schließung kürzlich als Veranstaltungsort wiedereröffnet wurde. Für den musikalischen Auftakt sorgten der Singer-Songwriter Marlo Grosshardt gemeinsam mit der Cellistin Rahel Meiller. Ein besonderes Highlight war ein Willkommenseis aus der Eisschmiede im brandenburgischen Pinnow, die die SozDia kurz zuvor übernommen hatte. Das Catering und der Service wurden vom Ausbildungsrestaurant Am Kuhgraben sowie der Inklusiven Arbeit/Kita-Küchenabteilung übernommen.

Im Mittelpunkt des Frühlingsempfangs der SozDia standen aktuelle gesellschaftliche Themen und der Austausch darüber, wie Kinder- und Jugendhilfe, Politik und Zivilgesellschaft zusammenwirken können. Rund 250 Gäste aus Politik, Zeitgeschehen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Mitarbeitende der SozDia folgten der Einladung ins Wellenwerk.
Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf der Würdigung von Michael Heinisch-Kirch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, anlässlich seines 60. Geburtstags. Die Laudatio hielt Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, die Heinisch-Kirchs Engagement für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und die Stärkung junger Menschen hervorhob.
Auch gesellschaftlich aktuelle Themen wurden diskutiert: Kinderrechtsaktivistin Jette Nietzard sprach über die Bedeutung von Demokratiebildung für Jugendliche, kritisierte die menschenunwürdige Behandlung Geflüchteter an den Außengrenzen der EU und hob die Rolle der SozDia als sozialer Träger hervor, der Kindern und Jugendlichen Schutz und Perspektiven bietet.
Der Frühlingsempfang bot den Gästen damit Gelegenheit, sich zu vernetzen, ins Gespräch zu kommen und Impulse für die soziale Arbeit der Stiftung aufzunehmen. Für den Rahmen und das Catering sorgten das Ausbildungsrestaurant Am Kuhgraben sowie die Inklusive Arbeit/Kita-Küchenabteilung.