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Jugendlicher aus Hirnholzwerkstatt auf Filmfestival „Film Ohne Grenzen“

Vier junge Männer sitzen auf einem gelben, umgedrehten Boot auf einer Wiese mit Bäumen und einem Zaun dahinter.

Wir sind schon ein bisschen stolz auf unseren Auszubildenden Mohammad Mohebi: 2015 flüchtete er mit den Jugendlichen Mostafa, Mojtaba und Alireza aus Afghanistan und den Iran nach Berlin – und machte seine Ausbildung in unserer Hirnholzwerkstatt. Der Film „Denkste Puppe“ mit Mohebi wird am 12. September als Auftaktfilm des Filmfestivals „Film ohne Grenzen“ laufen.

2017 porträtierte die renommierte Schauspielerin und Regisseurin Hanna Schygulla die vier Männer bereits im Film „Die Unbegleiteten“. Jetzt, sieben Jahre später, sucht sie diese gemeinsam mit Veronika Urban wieder auf. Gemeinsam bewegt sie: wie sind die jungen Männer im Jetzt angekommen? Wo fühlen sie sich zugehörig?

Schygulla antwortet auf die Bedrohungen in der Gegenwart mit gegenseitigem Austausch und Miteinander – in ihrem Medium, dem Film. Mit einem kleinen Team legte sie los und drehte, wann immer sich ein spontaner Moment ergibt – entdeckungsfreudig, spielfreudig. Mit ungebremster Neugier und Humor greift sie selbst zur Handykamera, wie auch die jungen Männer, wenn der Augenblick nicht anders festzuhalten ist. So entstehen Nähe und authentische Öffnungen: generationsübergreifende Jetzt-Aufnahmen zeigen vielschichtige und vielzeitige Begegnungen.

Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Hanna Schygulla, Veronika Urban und den Protagonisten statt:

· Termin Donnerstag, 12. September 2024, 15:30 Uhr

· Ort Kulturscheune Eibenhof Bad Saarow

· Adresse Alte Eichen 33, 15526 Bad Saarow