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Ausstellungseröffnung "China ist nicht fern"

Zwei lächelnde Männer, einer in orangefarbener Jacke, einer in dunklem Mantel, stehen vor einer Betonwand mit Rosen. Einer hält eine Rose.

1989 ist nicht nur das Jahr der erfolgreichen friedlichen Revolution und des Endes der DDR. Es ist auch das Jahr, in dem die friedlichen Proteste in der Volksrepublik China auf dem Tianamnen Platz blutig vom Militär niedergeschlagen wurden. Im Rahmen dieser Jahrestage trafen unser Vorstandsvorsitzender Michael Heinisch-Kirch und der Anführer der chinesischen Studentenproteste, Zhou Fengsuo, aufeinander.

Für die Friedensbewegung und unseren Vorstandsvorsitzenden stehen die beiden Ereignisse bis heute in engem Zusammenhang. Das wird auch in der Ausstellung „China ist nicht fern!-35 Jahre Mauerfall – 35 Jahre Tiananmen“ deutlich, zu der Heinisch-Kirch als einer der Protagonisten geladen war. Bereits 1989 hat Micha über den Tellerrand geblickt und sich solidarisiert mit den vom Militär niedergeschlagenen friedlichen Demonstrant*innen in der VR China. In der Erlöserkirche organisierte er das Trommelfasten in Gedenken an die Opfer des Tiananmen-Massaker und spielte im Klagegottesdienst in der Samariterkirche Gitarre. Seither blicken wir als SozDia nicht nur ins unmittelbare Umfeld, sondern betrachten das Weltgeschehen und engagieren uns gemäß dem Leitgedanken „Global denken, lokal handeln“.
"Demokratie findet nicht nur bei uns selbst statt, sondern auch bei Freunden und Nachbarn“, so Michael Heinisch-Kirch.