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"Stadt braucht Natur - gemeinsam für Vielfalt, Naturerfahrung und Lebensqualität". Unter diesem Motto loben das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin den diesjährigen Deutschen Naturschutzpreis aus. Die hochkarätig besetzte Jury vergibt den Preis für originelle Projektideen aus Naturerlebnis, Naturbildung und Naturschutz in den drei Kategorien: Förderpreis, Bürgerpreis und Ehrenpreis. Die Bewerbungsfrist für Förder- und Ehrenpreis endet am 9. April 2012, für den Bürgerpreis aber am 3. August 2012.
Weitere Informationen unter: www.deutscher-naturschutzpreis.de.
von Jens Henningsen / Druckversion
Langsam fallen die Temperaturen und der Winter ist in Sicht. Die vergangenen beiden Winter mit dem vielen Schnee und dem starken Frost lassen vermuten, dass unsere Wildtiere unter diesen extremen Bedingungen leiden. Ist das wirklich der Fall und müssen wir den Tieren helfen?
Die Antwort ist, dass die Tiere im Regelfall auch unter extremen Wetterbedingungen gut allein klar kommen. Sie benötigen keine menschliche Hilfe. Im Gegenteil, gut gemeinte Aktionen wie z.B. Füttern in Notzeiten kann den Wildtieren sogar Schaden zufügen. Viel wichtiger ist es, sie in Ruhe zu lassen und nicht zu stören. So sind die im Winter häufiger in Gruppen auf den Feldern zu beobachteten Rehe in der Lage, sich auch extremen Wetterbedingungen anzupassen. Sie schalten praktisch auf ein Notprogramm um und bewegen sich so wenig wie möglich. Wenn man sich den Tieren nähert und sie bleiben stehen, so ist es keine Aufforderung, sich ihnen noch weiter zu nähern. Die Rehe gehen äußerst sparsam mit ihrer Energie um, damit möglichst wenig Nahrung aufgenommen werden muss. Man sollte sich den Tieren also keinesfalls nähern, sondern einen großen Bogen um sie machen. Selbstverständlich sind Hunde anzuleinen und von den Wildtieren fernzuhalten, was ja auch für die übrigen Jahreszeiten gilt.
Auch gut gemeintes Füttern muss im Winter unterbleiben. Den Wildtieren kann dadurch nämlich großer Schaden zugefügt werden. Die meisten Menschen wissen nicht, welches Futter die Tiere vertragen können und die Tiere ahnen nicht, was ihnen schadet. Trotzdem nehmen sie der Einfachheit halber ausgelegtes Futter an, ohne dass sie am Verhungern sind. Durch falsches Futter können ernsthafte Gesundheitsschäden entstehen. Es besteht die Gefahr, dass sie durch die Aufnahme von Essensresten oder anderen nicht geeigneten Nahrungsmitteln Organschäden, Stoffwechselerkrankungen, Koliken oder andere Krankheiten bekommen und im Extremfall auch sterben.
Das Beste ist also, die Tiere in Ruhe zu lassen und sie von Ferne zu beobachten. Durch ein umsichtiges Verhalten hilft man den Tieren mehr als durch falsche Maßnahmen. Sollten Sie der Meinung sein, dass Wildtiere leiden oder krank sind, verständigen Sie die zuständigen Jäger oder die Polizei. Die Fachleute entscheiden dann über geeignete Maßnahmen.
Dezember 2011
Bezirk hat Sonderseiten eingerichtetVielleicht hat es noch nicht jeder entdeckt? Zu folgenden Themen hat die Lichtenberger Abteilung Stadtentwicklung Sonderseiten eingerichtet: Bebauungsplan "Gartenstadt Karlshorst" 1. Lichtenberger Baumschutzkonferenzam 27. April 2012 im Rathaus Lichtenberg war ein erster Schritt und ein großer Erfolg. Die anwesenden Marzahner und Kreuzberger wünschten sich ebensolche Veranstaltungen in ihrem Bezirk. Resonanzen von den Teilnehmer/-innen waren: Weitere Infos und Fotos finden Sie bis zum 10. Mai unter www.umwelt.sozdia.de. Gummibaumzu verschenken! ca. 1,5 m groß an Selbstabholer: Pfarrstraße, Tel.: 44 05 26 04 Berlin summt in Lichtenberg!Neuer Berlin summt - Standort wird am 12. Mai 2012 im Bezirk eingeweiht. Der Interkulturelle Garten Lichtenberg wird damit der zwölfte und letzte Referenzstandort des erfolgreichen Kümmerers für Wild- und Honigbienen in unserer Stadt. Die Initiative Berlin summt ist bekannt geworden, weil sie Imker und Hausbesitzer zusammenbringt, um Bienenstöcke insbesondere auf den Dächern prominenter Orte und touristischer Sehenswürdigkeiten Berlins, aufzustellen. Sie macht damit seit 2011 erfolgreich auf die Situation der Bienen in der Großstadt Berlin aufmerksam. In Lichtenberg ist übrigens das Deutsch-Russische Museum Karlshorst ebenfalls Referenzstandort von Berlin summt. Infos: www.interkulturellergarten.de, www.berlin-summt.de Gemüsegärten zum Mietenmeine Ernte GbR bietet wieder Gemüsegärten für eine Saison zum Mieten in Wartenberg an. |