Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Neuordnung der Jugendarbeit in Berlin Lichtenberg

Wie können wir die Jugendfreizeiteinrichtungen und andere Einrichtungen und Dienste für Kinder und Jugendliche so organisieren, dass die Kinder und...[mehr]

Neue Engagementbereiche für Ehrenamtliche!

Immer wieder suchen unsere Projekte Unterstützung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Vielleicht haben Sie Lust sich als Gruppe...[mehr]

Einladung zum Spatenstich für den Interkulturellen Nachbarschaftsgarten!

Die Garteninitiative ´´Wir ernten was wir säen`` richtet auf dem Gelände der Wiecker Str. 8-10 in Berlin Hohenschönhausen einen interkulturellen und...[mehr]

Vorgehensweise

Die Garteninitiative "Wir ernten, was wir säen" wirkt im Rahmen des Beteiligungsprozesses als ein Forum (intermediärer Raum), indem die jeweiligen Positionen der Beteiligten konstruktiv aufeinander bezogen werden können. Durch Organisation, Moderation und Koordination werden die differenten und divergierenden Perspektiven zwischen den Akteuren übersetzt und bearbeitet.

Um adäquat auf die jeweiligen Differenzen und Eigenlogiken der Akteure reagieren zu können, finden diese Übersetzungsleistungen in unterschiedlichen Formen und Arrangements statt und drücken sich in vielfältigen Gestaltungsprozessen aus: Kleingruppentreffen, runder Tisch, regelmäßige Plena, Feldbegehungen (der Grünfläche "Wiecker Straße"), Austausch mit ExpertInnen und Ausflüge in andere gemeinschaftsorientierte Gartenprojekte verdeutlichen einige Möglichkeiten.

Während des Engagements der Beteiligten für die Erarbeitung einer Konzeption für einen Interkulturellen Garten können alltagsgebundene Lernprozesse beobachtet werden. Allgemein kann Lernen als Prozess verstanden werden, sich und seine Umwelt zu verstehen und zu versuchen, dementsprechend zu handeln. Deshalb wird nicht nur dort gelernt, wo gelehrt wird, sondern um ein Vielfaches mehr, gerade in Zusammenhängen ohne formales Instruktionspersonal. Denn Lernen findet zu einem überwiegenden Teil im Alltag statt bzw. verschränkt sich in alltäglichen, beiläufigen Erfahrungen.

Die diskursive Verständigung der Akteure im bürgerschaftlichen Engagement ermöglicht es, ein Zusammenspiel von Begründungen und Bedingungen herzustellen, welches Konkretisierung und Umsetzung von unterschiedlichen Anliegen als Produkt gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse generiert. Somit ist die Perspektivverschränkung an die jeweiligen Beteiligten gebunden, die ebenfalls einen permanenten Blickwechsel vollziehen müssen, wenn sie Handlungen kommunikativ legitimieren wollen. Durch das Hinein-versetzen in den anderen werden diese Lernprozesse sichtbar.

Die Entwicklung neuer und gemeinsamer Perspektiven stärkt das Solidaritätsgefühl und können als gemeinschaftliche Erfahrung Vereinzelung und Vereinsamung entgegen gesetzt werden.