Wir über uns
Voraussetzungen
Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Gemeinsam mit den Junior-Beratern der Kienbaum AG im Interkulturellen Garten Natur erleben!

Wir hatten die Sonne bestellt ... und trotz all' der Regentage war sie am Ende doch pünktlich. Fünfzig bis sechzig junge und jüngere Menschen...[mehr]

Bildung verschenken beim Online Shopping

Das Fundraisingportal Bildungsspender.de unterstützt Bildungsprojekte in ganz Deutschland. Wir haben uns als Träger kostenfrei angemeldet und können...[mehr]

Einladung zum Spatenstich für den Interkulturellen Nachbarschaftsgarten!

Die Garteninitiative ´´Wir ernten was wir säen`` richtet auf dem Gelände der Wiecker Str. 8-10 in Berlin Hohenschönhausen einen interkulturellen und...[mehr]

Voraussetzungen

Voraussetzung dafür, dass ein junger Mensch im Jugendwohnhaus einziehen kann, ist die Zustimmung des Jugendamtes. Im Rahmen eines sogenannten Hilfeplanverfahrens besprechen alle an der Hilfe Beteiligten die derzeitige Situation, äußern ihre Vorstellungen zu Veränderungen und treffen miteinander Verabredungen für die nächsten Wochen und Monate. Die gemeinsam vereinbarten Ziele werden in regelmäßigen Treffen mit dem Jugendamt überprüft.

Im Jugendwohnhaus bieten die Mitarbeiter allen Jugendlichen ein Vorstellungsgespräch an. In diesem erfährt der Jugendliche, auf was er sich einlässt. Die Betreuer erfahren ein paar Dinge über den Jugendlichen. Es werden Fragen beantwortet, die Hausregeln erklärt und über die nächste gemeinsame Zeit gesprochen.

Im Jugendwohnhaus hat jeder Jugendliche ein eigenes Zimmer. Gemeinsam teilen sich Jungen und Mädchen (wenn sie es wollen), Zwei- bis Drei- Zimmer- Wohnungen und kümmern sich um ihr gemeinsam genutztes Bad und ihre Küche. Dort können sie nicht nur duschen und baden bzw. kochen, sondern natürlich auch putzen und aufräumen.

Jugendliche erhalten bei uns ?Hilfe zum Lebensunterhalt? in Höhe von 347,00 Euro ( abzüglich einer Energiepauschale) im Monat. Davon müssen alle wichtigen Dinge, vor allem Lebensmittel, eingekauft werden, für größere Anschaffungen muss gespart werden.

dabei Betreuung annehmen. Wir akzeptieren im Haus keinen Alkoholkonsum, keine Gewalt und keine Drogen. Wir bieten Hilfe an, den Alltag zu strukturieren, eine Schule oder eine Beschäftigung zu suchen, den Haushalt zu organisieren, einzukaufen, das Geld einzuteilen und auch Alternativen zur derzeitigen Lebenssituation zu erarbeiten. Im Jugendwohnhaus leben Jugendliche, die Veränderungen angehen wollen und

Jeder Jugendliche hat seinen Bezugsbetreuer. Dieser spricht mit ihm alle wichtigen Sachen ab und weiß über Termine, Schul- und Ausbildungsabsprachen Bescheid, oder kümmert sich gemeinsam mit dem Jugendlichen um eine regelmäßige Beschäftigung.

Auch im Haus gibt es immer wieder Arbeiten zu erledigen ? wo viele Menschen zusammen wohnen, muss auch immer etwas repariert, renoviert, ausgebessert oder neu eingerichtet werden.

Der Bezugsbetreuer führt eine Akte für "seinen" Jugendlichen. Jeder Jugendliche hat das Recht, diese Akte einzusehen. Außerdem hält der Bezugsbetreuer mit allen an der Hilfe Beteiligten - das sind der Jugendliche selbst, die sorgeberechtigten Eltern oder der Vormund, das Jugendamt und die Einrichtung - Kontakt.

Außerdem gestalten wir den Alltag zusammen mit denen, die Lust dazu haben. Es wird viel miteinander geredet, Ausflüge geplant und durchgeführt, gespielt, Aufgaben erledigt, repariert und eingekauft, gekocht und gegessen, geputzt und verreist, wir basteln Wandzeitungen, nehmen an Vereinsveranstaltungen teil, gehen ins Kino und, und, und...

Jugendliche, die sich an akuten Krisensituationen befinden, können im Jugendwohnhaus, in Absprache mit dem Jugendnotdienst Berlin oder dem Jugendamt Lichtenberg, Inobhut genommen werden. Diese schnelle Aufnahme ermöglicht es, sowohl Gefahr für Leib und Seele von dem betroffenen Jugendlichen abzuwenden, als auch schnelle Klärungen der Lebenssituation herbei zu führen.

Oftmals reichen ein paar Tage aus, um gemeinsam mit der oder dem Jugendlichen die Krise aufzuarbeiten und gemeinsam mit den sorgeberechtigten Eltern weitere Schritte zu vereinbaren. 

Jugendliche, die in ihre eigene Wohnung ziehen wollen und an  ihrer Selbständigkeit arbeiten,  nehmen von uns aus Verbindung mit unseren Flexiblen Erziehungshilfen auf. Gemeinsam mit allen an der Hilfe Beteiligten stimmen wir dann den Weg in die eigenen vier Wände ab, formulieren Bedingungen, die erfüllt sein müssen von dem Jugendlichen und wer was finanzieren wird. Dann steht einem Umzug nichts mehr im Wege...