Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Neue Engagementbereiche für Ehrenamtliche!

Immer wieder suchen unsere Projekte Unterstützung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Vielleicht haben Sie Lust sich als Gruppe...[mehr]

Gemeinsam mit den Junior-Beratern der Kienbaum AG im Interkulturellen Garten Natur erleben!

Wir hatten die Sonne bestellt ... und trotz all' der Regentage war sie am Ende doch pünktlich. Fünfzig bis sechzig junge und jüngere Menschen...[mehr]

Mitten im Weitlingkiez: Ein Jugend- Familien- und Gemeindezentrum entsteht!

Kennen Sie die Barmherzigkeitskirche in der Eitelstraße? Ecke Sophienstraße? In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde die Kirche...[mehr]

Vielleicht war Jesus ja der erste Sozialarbeiter!?

Am 10. Februar fand in der Kita Sonnenschein die Auftaktveranstaltung des Jahresmottos 2011 statt. Hat Kirche einen gesellschaftlichen Auftrag? Spielt in der pädagogischen Arbeit auch der missionarische Gedanke eine Rolle? Was unterscheidet eine kirchliche Kita von z.B. einer humanistischen Kita? Knapp zwanzig Interessierte waren gespannt auf einen fairen, vielleicht auch kontroversen Meinungsaustausch.

Falko Becker, Kreisjugendpfarrer und Gemeindepfarrer in der Uckermark, sieht die Kirche selbstverständlich als gesellschaftlichen Akteur. Kirche ist ein Ort, an dem Kultur- und Bildungsangebote für ALLE vorgehalten werden sollen. Jugendliche kommen dann gerne zu ihm, wenn es ihm gelänge, interessante Angebote anzubieten. Gerade die Zeit mit den Jugendlichen schafft Möglichkeiten, auch über andere Themen zu sprechen oder von seinem Glauben zu erzählen - abends beim Lagerfeuer nach einer anstrengenden, aber schönen Paddeltour. ´´Für mich ist es ein Schatz, an den lieben Gott glauben zu dürfen!`` Man sieht ihm an, wie wichtig ihm seine Arbeit ist, er erzählt mit Leidenschaft. Monika Harney hat mit ihrer Gemeinde als Pfarrerin vor vielen Jahren einen öffentliche Kita übernommen. Sie möchte nicht missionieren, weder die Kinder noch ihre Erzieherinnen, auch wenn sie Auflagen von ihrem Arbeitgeber erhält. Sie erzählt davon, dass viele Mitarbeiterinnen vor dem Wechsel nie etwas mit Kirche zu tun hatten, dass sie aber auch interessiert waren und vieles ´´wie ein Schwamm aufgenommen haben``. Monika Harney geht es um ein Miteinander und um ein Hineinwachsen in das Thema. ´´Mir ist wichtig, dass die Kinder einen Ort kennenlernen, der außerhalb ihrer Reichweite ist. Die Kinder wissen, es gibt einen Ort, wo ich meine Tränen hinweinen und mein Lachen hinlachen kann. Wo oder wer der Ort ist, das entscheiden die Kinder ganz alleine.``

Silke Mayn, sie leitet die Kita Buntstift der SozDia, fügte hinzu: ´´Wichtig ist doch, dass es die Kinder interessiert. Wir möchten mit den Kindern gemeinsam auf den Weg gehen und wir versuchen, ihre Fragen zu beantworten.``

An diesem Abend wurden viele Fragen und Themen angerissen, es gab keine einheitlichen Antworten, denn Glauben heißt nicht Für-wahr-Halten. Aber es gab viele Denkanstöße und neue Annäherungen zum Thema Glauben.

´´Vielleicht war Jesus der erste Sozialarbeiter``, sagte Falko Becker ´´denn er war für Menschen in Not da.``