Am 31. März 2011 trafen sich etwa 50 interessierte Vertreter von Verbänden, Vereinen, Bezirksamt und Bewohner im Lichtenberger Rathaus, um an der Konstituierung des neuen Mobilitätsrates teilzuhaben.
Im September 2010 war auf der 3. bezirklichen Fahrradkonferenz mehrfach der Wunsch nach einer Erweiterung des bestehenden Verkehrsbeirates geäußert worden. Durch einen Neustart sollte nicht nur das Spektrum der Vertreterinnen und Verteter erweitert, sondern auch der Blickwinkel auf die Vielfalt der Verkehrsteilnehmer gelenkt werden. Dabei wurde immer wieder der Fahrradverkehr angesprochen, denn in Lichtenberg nutzen im Vergleich zu den anderen Bezirken Berlins vergleichsweise sehr wenige Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel.
Nach einem Einführungsvortrag gab es eine intensive Diskussion um die Arbeitsweise des Mobilitätsrates.
Die nächste Sitzung und weitere Informationen finden Sie hier ...
oder unter UmweltKontaktstelle, Tel. 81 85 90 98, umwelt@sozdia.de.
Bürgerengagement für Stadtgrün in Lichtenberg"
16-20 Uhr im Rathaus Lichtenberg
Es hätten am 11. Februar kaum mehr Menschen in den Lichtenberger Ratssaal gepasst. Hinten saßen sie sogar auf Bäckerkisten. Mit 71 Besuchern war das Interesse in Lichtenberg für die erste Veranstaltung dieser Art groß. Gekommen war sehr unterschiedliches Publikum. Von Anwohnern über soziale Einrichtungen und Umweltinitiativen bis hin zu Wohnungsunternehmen und Politik war alles vertreten. Die Veranstalter, der Naturschutz Berlin-Malchow e.V. und die UmweltKontaktstelle Lichtenberg, wollten mit den organisierten Vorträgen und Projektpräsentationen in den Workshops Lust auf bürgerschaftliches Engagement für Stadtgrün machen und gleichzeitig Fragen und Probleme diskutieren, die dieses erschweren. In lebhaften Diskussionen ging es um die Pflege von Baumscheiben oder die Patenschaft für Freiflächen. Es ging um Zwischennutzungsmöglichkeiten größerer Bauflächen, um Selbstversorgung und urbane Landwirtschaft vor allem im Norden des Bezirkes. Nach den spannenden Workshops folgte eine erregte Debatte im Abschlussplenum auf dem Podium.
Deutlich erkennbar wurden hier die Kommunikationsprobleme zwischen Bürgern und Verwaltung, die auf falschen Aussagen und Gerüchten oder mangelnder Sensibilität und Verständnis für den Blickwinkel des jeweils Anderen beruhen können. Die Veranstaltung endete mit einem Plädoyer für die bleibende Herausforderung, eine gemeinsame Sprache zu finden, Diskussionen sachlich zu führen und kluge flexible Lösungen der Rechthaberei vorzuziehen.
Die UmweltKontakstelle bot an, Informationen über Ansprechpartner, Pflegevoraussetzungen und Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements zusammen zu stellen und zu verbreiten. Sie wird außerdem in diesem Jahr - zusammen mit Naturschutz Berlin-Malchow e.V. - Informations- und Aktivierungsveranstaltungen in den Kiezen des Bezirkes durchführen.
Zurzeit wird eine kleine Dokumentation erstellt, die nach Fertigstellung hier heruntergeladen werden kann.
Berlin, Februar/ März 2011
Am 15. April 2010 fand im Rathaus Lichtenberg das 1. Treffen der Lichtenberger Umweltinitiativen statt.
9:15 - 13:00 Uhr im Rathaus Lichtenberg
Die erste Veranstaltung der UmweltKontaktstelle widmete sich insbesondere den Wohnungsunternehmen des Bezirkes Lichtenberg. Stadtrat Dr. Prüfer und die UmweltKontaktstelle luden gemeinsam ins Rathaus zu Austausch und Vernetzung ein. Prominenteste Teilnehmerin war Kathrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.
Verschiedene vorgestellte Beispiele des Energiesparens, welche Vermieter in ihren Gebäuden, in Büro- und Geschäftsstellen und für ihre Mieter bereits anwenden, fanden großes Interesse bei Unternehmen, die hier noch auf der Suche sind.
Große Potentiale zeigten sich im geringen Wissen vieler Mieter, wie man Energie sparen kann und wie sehr man das auch im eigenen Geldbeutel zu spüren bekommt. Diese Konsequenz ist für Manchen leider oft erst der Anlass für sinnvolle Sparmaßnahmen.
Finanzielle Anreize, zum Beispiel in Form von Fördergeldern und Steuerersparnissen, sind auch für viele Unternehmen Anlässe zu Bewusstseinswandel. Hier erhofft man sich weitere Unterstützung von Staat und Land. Für andere, wie zum Beispiel manche Genossenschaften, spielen Kundenbindung, Mitgliederzuwachs und Vertrauenserhalt eine ebenso wichtige Rolle.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden für die gelungene Veranstaltung.
UmweltKontaktstelle Lichtenberg Träger: firmaris gGmbH Tel: 030 - 81 85 90 98 Mitarbeiter/-innen: Besuchszeiten: Die UmweltKontaktstelle wird aus dem Programm Partnerschaft-Entwicklung-Bildung des Europäischen Sozialfonds gefördert und vom Land Berlin kofinanziert. |