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Wie viel CO² steckt in unseren Lebensmitteln?

Das haben acht Gäste aus dem Kiez und von der SozDia am 31.05.2017 beim klimaneutralen Frühstück in der Umweltkontaktstelle des Interkulturellen Gartens erkundet.

?Produzenten und Konsumenten haben einen Einfluss auf die Klimafreundlichkeit von Lebensmitteln. Als Indikator für Klimafreundlichkeit dient der "product carbon footprint". Der CO2-Fußabdruck von Produkten ist ein wichtiger Teil der gesamten Ökobilanz von Erzeugnissen. Er sammelt die klimarelevanten Daten im Lebenszyklus eines Produktes. Denn immer wenn Energie aufgewendet wird, werden auch Klimagase freigesetzt: Bei der Getreideaussaat, genauso wie bei der Autofahrt zum Supermarkt. Doch nicht nur der CO2-Ausstoß ist verantwortlich für den Treibhauseffekt, sondern auch andere Gase, wie Methan oder Lachgas, die ebenfalls bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen. Sie haben sogar ein deutlich größeres Treibhauspotenzial als CO2. Um auch ihre Auswirkung einzurechnen, wird ihre Treibhauswirksamkeit auf die von CO2 umgerechnet, so dass man von CO2-Äquivalenten sprechen kann.
Lebensmittel unterscheiden sich stark in ihrer CO2-Äquivalenz: Sie sind mal mehr, mal weniger klimafreundlich.

Milchprodukte zum Beispiel sind eher klimaunfreundlich. Gemüse hingegen zählt zu den klimafreundlicheren Lebensmitteln ? allerdings mit Einschränkungen: Hier ist entscheidend, ob das Gemüse aus der Region kommt und/oder durch lange Kühlzeiten zusätzlich CO2-Emissionen entstanden sind.

Wie klimafreundlich ein Lebensmittel ist, hängt also von mehreren Faktoren ab:

Die Art der Herstellung, die Herkunft, die Verpackung und manchmal auch, zu welcher Jahreszeit es konsumiert wird. Es gibt keine einfachen Faustregeln: Ein Lebensmittel kann abhängig von diesen Faktoren eine unterschiedliche Klimabilanz aufweisen.
Lebensmittel aus der Region haben einen kürzeren Transportweg, das spart CO2-Emissionen.? 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/nahrungsmittel-und-ihre-klimabilanz/)

Die Umweltkontaktstelle im Fernsehen

Am Donnerstag, den 28.01. rückte bei uns im Garten ein Fernsehteam des RBB an. Wetterreporterin Anni Dunkelmann traf sich mit Hannah und Christian von der Umweltkontaktstelle, filmte die beiden beim Pizzabacken während der Offenen Werkstätten und interviewte auch gleich die souveräne Hannah.

Der sehr kurze Beitrag wurde noch am gleichen Tag in der Abendschau im Rahmen des Wetterberichts ausgestrahlt. Ein Klick auf das Bild führt zur Mediathek des RBB, mittlerweile ist der Beitrag jedoch nicht mehr abrufbar, da diese dort nur bis zu eine Woche nachträglich abrufbar sind.

Falls ihr noch auf anderem Wege an die Abendschauausgabe herankommt: Der Beitrag über die Umweltkontaktstelle und den Interkulturellen Garten beginnt ab Minute 25:38 im Film. Viel Spaß beim Anschauen!

19. Januar 2016, ab 19 Uhr: "Mein Berlin, mein Garten"

In Kooperation mit der Volkshochschule Lichtenberg zeigt Teresa Beck ihren Film "Sprechende Gärten - Die Berliner Urban Gardening Bewegung". Der Film wird bei uns in der Umweltkontaktstelle im Interkulturellen Garten vorgeführt und anschließend eröffnen wir und Teresa Beck noch eine Diskussion zur Frage von Partizipation in der heutigen Zeit. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Im Film geht es um die Vielfalt des Engagements rund um das Stadtgärtnern in Berlin. Er zeigt das Engagement junger und älterer Berlinerinnen und Berliner, die sich an der Gestaltung der wachsenden Hauptstadt beteiligen und ihre Ideen dabei tatkräftig umsetzen. Der Film fängt dabei die Vielfalt des Berliner Urban Gardening in Bild und Ton ein. Mehr Infos zum Film gibt es über diesen Link.

Um Anmeldung wird gebeten.

Referentin: Teresa Beck
Anmeldung:
Über die Vokshochschule Lichtenberg oder die Umweltkontaktstelle (Kontakt siehe rechte Spalte)
Ort: Umweltkontaktstelle im Interkulturellen Garten Lichtenberg, Liebenwalder Str. 12-18, 13055 Berlin
Wann: 19 Uhr am 19.01.2016
Gebühr: kostenfrei

Laternenumzug 2015

Am 23.Oktober 2015 fand unser diesjähriger Laternenumzug statt. Eine kleine Zusammenfassung mit Fotos gibt es hier.