Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Einladung zum Spatenstich für den Interkulturellen Nachbarschaftsgarten!

Die Garteninitiative ´´Wir ernten was wir säen`` richtet auf dem Gelände der Wiecker Str. 8-10 in Berlin Hohenschönhausen einen interkulturellen und...[mehr]

Viva Victoria 2011 - Vielfalt im Kiez erleben

Jedes Jahr am zweiten Samstag im September wird ein buntes, vielfältiges Straßen- und Künstlerfest gefeiert: VIVA VICTORIA. Ein Fest für alle und ein...[mehr]

Neue Perspektiven für Auszubildende in der SozDia!

Die Ausbildungsprojekte der SozDia können seit Februar 2011 Menschen mit Bildungsgutscheinen ausbilden und umschulen. In der SozDia bilden wir seit...[mehr]

Quelle, Bild1: gabi schoenemann, pixelio.de
Quelle, Bild2: siegrid rossmann, pixelio.de
Quelle, Bild3: S. media, pixelio.de
Quelle, Bild4: Logo, Fair Trade Deutschland

Klimafreundlich einkaufen

In unserer Küche trifft sich manchmal die ganze Welt- grüne Bohnen aus Marocco, Ananas aus Costa Rica und Sushi aus Japan. Viele Lebensmittel haben weite Wege hinter sich bis sie bei uns im Kochtopf landen.
Unsere Essgewohnheiten haben einen großen Einfluss auf unsere Klimabilanz, weil viel CO2 in die Atmosphäre gepustet wird, um Lebensmittel zu produzieren. Hauptursachen für den Ausstoß von CO2 sind Massentierhaltung, Futtermittelproduktion, Transporte, Pestizide und eine intensive Düngung.
Hier bekommen Sie ein paar Anregungen, wie sie klimafreundlich Lebensmittel einkaufen und sich diese dann mit ruhigem Gewissen schmecken lassen können.

Kaufen Sie keine Süßkirschen im Winter
Süßkirschen im Winter von der Südhalbkugel zu kaufen, ist ökologisch unsinnig. Der Flugtransport belastet die Umwelt und oft schmecken die halbreif geernteten Früchte gar nicht besonders gut.
Kaufen sie lieber, was gerade bei uns reif ist und der Jahreszeit entspricht. Es gibt Saisonkalender für Obst und Gemüse, die ihnen die Reifezeitpunkte verraten. So lernen sie vielleicht auch Obst und Gemüse kennen, was ihnen bisher eher ungeläufig war und sie erweitern ihre Koch- und Backkünste.

Wissen wo es herkommt
Kaufen Sie regionale Produkte. Die Herkunft verrät z.B. der Stempel auf der Milchtüte: BB= Milch aus Brandenburger Molkerei.
Kürzere Transportwege vermindern den Energie- und Rohstoffverbrauch und belasten deshalb die Umwelt nicht so stark.

Plastikverpackungen vermeiden - Mehrweg kaufen
Kaufen sie keine Zucchini in Plastikschalen verpackt. Greifen sie lieber zu loser Ware. Denn der Plastikmüllberg ist schon groß genug.
Eine kleine Tüte im Obst- und Gemüseregal tut's auch oder nehmen sie einen Stoffbeutel mit zu ihrem Einkauf.
Auch Milch in der Mehrwegflasche ist ökologischer. Denn bei Herstellung und Transport der Mehrwegverpackungen werden weniger CO2 und Feinstaub freigesetzt und insgesamt weniger Abfall produziert.

BIO ist gesünder
Bio-Zeichen stehen für Produkte aus Ökologischem Landbau. Sie schonen das Klima und die Natur, da auf Pestizideinsatz und chemische Dünger beim Anbau verzichtet wird. Dadurch sind sie auch für uns gesünder als konventionell produzierte Lebensmittel.

Frisch schmeckt besser und spart Energie
Kochen Sie mit frischen und nicht mit tiefgekühlten Lebensmitteln, weil Sie so weniger Energie für die Herstellung und die Kühlung aufwenden müssen. Weiterverarbeitete Produkte wie Käse und Wurst belasten das Klima stärker als Rohprodukte wie Gemüse und Eier.

Weniger ist mehr
Kaufen Sie nur soviel wie sie auch essen. Kaufen sie lieber etwas nach als Essen wegzuwerfen. Der Essensberg der täglich weggeworfen wird ist schon viel zu groß.

Seien Sie FAIR
Das Fair Trade- Logo steht für einen fairen Handel mit Qualität und Verantwortung der Natur und den Menschen gegenüber. Es werden soziale Lebensstandards für Kleinbauern in 58 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas garantiert und die Produkte umweltschonend und ökologisch angebaut. Das Fair Trade- Zeichen finden sie auf Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Bananen, Honig, Reis und bei Schnittblumen z.B. Rosen.