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"Stadt braucht Natur - gemeinsam für Vielfalt, Naturerfahrung und Lebensqualität". Unter diesem Motto loben das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin den diesjährigen Deutschen Naturschutzpreis aus. Die hochkarätig besetzte Jury vergibt den Preis für originelle Projektideen aus Naturerlebnis, Naturbildung und Naturschutz in den drei Kategorien: Förderpreis, Bürgerpreis und Ehrenpreis. Die Bewerbungsfrist für Förder- und Ehrenpreis endet am 9. April 2012, für den Bürgerpreis aber am 3. August 2012.
Weitere Informationen unter: www.deutscher-naturschutzpreis.de.



von Gabriele Lebelt / Druckversion
Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel und drohende Hitzewellen. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um der globalen Erwärmung entgegen zu steuern, muss der CO²-Ausstoß verringert werden.
Solarenergie dient als Oberbegriff für die Möglichkeit, die Energie der Sonne zu nutzen und somit aktiv mit zu helfen, den CO²-Ausstoß zu verringern und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Solarwärme und -strom sind überwiegend sauber und verursachen kaum Umweltschäden. Auf lange Sicht werden voraussichtlich kaum andere Energieträger als die Erneuerbaren zur Verfügung stehen. Eine kurze Darstellung der unterschiedlichen technischen Nutzungsarten der Solarenergiegewinnung fördert das Verständnis für die unterschiedlichen Systeme, die von der Natur kostenlos zur Verfügung gestellte Energie technisch umsetzen können.
In Solarthermieanlagen wird mit Hilfe von Kollektoren (Flach- oder Röhrenkollektoren) Wärme für Warmwasser oder die Heizungsanlage gewonnen. In Photovoltaikanlagen wird mit Hilfe von kleinen Solarzellen, die zu einem Solarmodul zusammengefaßt sind, die Sonneneinstrahlung ohne Umwege über andere Träger in elektrische Energie - in Solarstrom zum Eigenbedarf oder zur Einspeisung ins Stromnetz umgewandelt. Mittlerweile sind bereits Kombinationen von beiden Techniken möglich (integrierte Photovoltaik-/ Solarthermieanlagen) und werden in Serie produziert. Ermöglicht wird dies durch einen Kollektor, der Energie aus den verschiedenen Spektren des Sonnenlichtes gewinnt: das sichtbare Lichtspektrum für die Photovoltaik sowie das Infrarotspektrum für die Solarthermie. Was simpel und plausibel klingt, stellte sich jahrelang als sehr schwierig umsetzbar heraus, so dass sich auf vielen Dächern sowohl Photovoltaik als auch Solarthermie-Einheiten befinden. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, erneuerbare Energien mit einzubeziehen, wie z.B. durch Wärmepumpen. Der Strom für das Betreiben der Wärmepumpe entsteht zum Teil aus der Photovoltaik.
Staatliche Förderungen, die je nach Solartechnologie unterschiedlich ausfallen, gibt es durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA), als Zuschüsse für den Eigenverbrauch von Strom aus Photovoltaikanlagen und Zuschüsse für die Einspeisung von Strom aus Photovoltaikanlagen.
Die geplante Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli 2011 wurde ausgesetzt. Der Grund hierfür liegt in der außergewöhnlich niedrigen Anzahl der Neuinstallation von Photovoltaikanlagen im Referenzzeitraum März bis Mai 2011.
Seit der Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im April 2000, ist die Investition in eine Photovoltaikanlage interessanter denn je. Dank einer garantierten Solarstrom-Einspeisevergütung von derzeit 25,87 - 28,74 Cent pro Kilowattstunde je nach Leistungsvolumen der Anlage, lohnt es sich, Solaranlagen noch größer zu bauen. Sowohl der Kaufpreis einer Photovoltaik-Anlage als auch ihr Aufbau und gegebenenfalls geplante Erweiterungen, wenn sie den im Gesetz zur Neuregelung des Rechts erneuerbarer Energien im Strombereich (EEG) formulierten Anforderungen genügen, können gefördert werden. Die Finanzierung kann bei einem KfW-Kredit bis zu 100% der Nettoinvestitionskosten betragen. Die Auszahlung erfolgt in Höhe von 96% der Kreditsumme. Ein KfW-Kredit kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden.
Bei Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung ist die Wärmebereitstellung niedriger und die Anzahl an entsprechenden Förderprogrammen ist geringer. Das BAFA fördert ausschließlich im Bestandsbau. Neubauten erhalten derzeit keine Fördermittel. Die KfW-Bankengruppe bietet Darlehen mit niedrigen Zinssätzen und für bestimmte Maßnahmen auch Zuschüsse an. Vergeben werden langfristige, zinsgünstige Darlehen bis zu einer maximalen Höhe von zehn Millionen Euro.
Im Bezirk Lichtenberg gibt es auch auf öffentlichen Gebäuden, auf Schulen, Photovoltaikanlagen. Die Installation geschah teilweise mit Hilfe von Investoren durch die Vermietung der Schuldächer. Im Bezirk Lichtenberg sind 5 bezirkseigene Anlagen in Betrieb, die durch verschiedene Förderprogramme finanziert wurden. 14 Anlagen werden durch z.B. Vermietungen von Schuldächern an Investoren betrieben. Die ersten Verträge wurden bereits 2003 geschlossen und der letzte in diesem Jahr.
Unabhängig davon, welche Modelle der Energieversorgung aus erneuerbaren Energien zukünftig zum Tragen kommen, die Überlegungen zur energieautarken Versorgung werden schon heute von vielen Menschen angestellt. Klingt vielleicht noch etwas fantastisch, die Möglichkeit besteht aber seit vielen Jahren bereits. Mit Hilfe der Strom-Wärmekombination können sich bereits ganze Siedlungen auf Selbstversorgungsbasis unabhängig von der Energieversorgung von außen machen.
August 2011
Bezirk hat Sonderseiten eingerichtetVielleicht hat es noch nicht jeder entdeckt? Zu folgenden Themen hat die Lichtenberger Abteilung Stadtentwicklung Sonderseiten eingerichtet: Bebauungsplan "Gartenstadt Karlshorst" 1. Lichtenberger Baumschutzkonferenzam 27. April 2012 im Rathaus Lichtenberg war ein erster Schritt und ein großer Erfolg. Die anwesenden Marzahner und Kreuzberger wünschten sich ebensolche Veranstaltungen in ihrem Bezirk. Resonanzen von den Teilnehmer/-innen waren: Weitere Infos und Fotos finden Sie bis zum 10. Mai unter www.umwelt.sozdia.de. Gummibaumzu verschenken! ca. 1,5 m groß an Selbstabholer: Pfarrstraße, Tel.: 44 05 26 04 Berlin summt in Lichtenberg!Neuer Berlin summt - Standort wird am 12. Mai 2012 im Bezirk eingeweiht. Der Interkulturelle Garten Lichtenberg wird damit der zwölfte und letzte Referenzstandort des erfolgreichen Kümmerers für Wild- und Honigbienen in unserer Stadt. Die Initiative Berlin summt ist bekannt geworden, weil sie Imker und Hausbesitzer zusammenbringt, um Bienenstöcke insbesondere auf den Dächern prominenter Orte und touristischer Sehenswürdigkeiten Berlins, aufzustellen. Sie macht damit seit 2011 erfolgreich auf die Situation der Bienen in der Großstadt Berlin aufmerksam. In Lichtenberg ist übrigens das Deutsch-Russische Museum Karlshorst ebenfalls Referenzstandort von Berlin summt. Infos: www.interkulturellergarten.de, www.berlin-summt.de Gemüsegärten zum Mietenmeine Ernte GbR bietet wieder Gemüsegärten für eine Saison zum Mieten in Wartenberg an. |