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Das pädagogische Fachpersonal

Für unser Hochbeet im Garten der Kita haben die Kinder im April fleißig Tomatensamen in kleine Tontöpfe ausgesät, welche im Minitreibhaus standen. Sie sind gut gewachsen und Marie stellte fest: Guck mal Lisa (Erzieherin) unsere Pflanzen haben keinen Platz mehr und keine Erde mit Nährstoffen.

Lisa fragte die Kinder: Was müssen wir jetzt tun, damit die Pflanzen weiterwachsen können?

Tim: Die müssen ins Beet!

Meine Mama pflanzt die Tomaten immer erst in einen großen Topf mit frischer Erde und ich darf sie gießen., sagte Marie.

Am nächsten Tag dürfen alle Kinder ihre eigenen Pflanzen in größere Töpfe umsetzen und sie weiter pflegen bis sie ins Beet können.

Alle freuen sich auf leckere süße Tomaten.

 

 

Wir verstehen uns als Wegbegleiter in den ersten Lebensjahren der Kinder.

Durch Beobachtung und Begleitung können wir die individuellen Bedürfnisse und Entwicklungen der Kinder erkennen, geben ihnen Nähe und Geborgenheit und sind Vorbild, Unterstützer und Lernpartner für ihre Entwicklung.

Wir schaffen alle Voraussetzungen für ein kreatives und schöpferisches Spiel und entwickeln Bedingungen und Strukturen, die den Kindern Orientierung und Sicherheit im Tagesablauf bieten.

Im Dialog mit den Kindern planen wir Projekte, in denen die Kinder Erfahrungen zu Inhalten aller Bildungsbereiche sammeln können.

Wir arbeiten eng mit allen Eltern zusammen und schaffen eine vertrauensvolle Partnerschaft.

 

Für den schnellen Leser:

Wir sind:

  • Wegbegleiter in der Entwicklung der Kinder

  • Unterstützer bei allen Tätigkeiten im Tagesablauf

  • Vorbilder

  • Forscherpartner in allen Bildungsbereichen

  • Bezugspersonen, die Nähe und Geborgenheit geben

  • in vertrauensvoller Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

Erlebnisraum Garten

Markus und Tobias schauen aus dem Fenster und sehen, dass es stark regnet. Markus fragt: Wollen wir nachher trotzdem in den Garten gehen? Tobias antwortet: Na klar! Ich habe doch meine Regenkleidung dabei. Als sie sich später im Garten treffen ist dieser bereits voller Pfützen. Mit großer Begeisterung springen sie hinein. Guck mal wie hoch mein Wasser spritzt!, ruft Markus. Sie toben weiter durch den Garten und landen in der Matschecke. Nach einer Weile stellen sie fest, dass Markus ganz schmutzig ist. Ach das ist nicht schlimm, meine Mama wäscht das wieder., lacht Markus und macht weiter.

 

Kinder-Garten

Bei der Tagesgestaltung achten wir auf die individuellen körperlichen Bedürfnisse der Kinder, auf ihren natürlichen Bewegungsdrang, vielfältige Sinneserfahrungen zu jeder Jahreszeit und sinnvollen Wechsel zwischen Bewegung und Entspannung.

Der Garten ist Treffpunkt für Freunde aus dem ganzen Haus, um sich zu verabreden und gemeinsam Spaß zu haben.

Dort haben die Kinder die Möglichkeit die Entstehung von einem Samen bis zur Frucht zu beobachten und zu erleben. Bei der Planung und Pflege beteiligen die Kinder sich aktiv. Sie können jederzeit die Früchte probieren oder bei gemeinsamen Aktivitäten verarbeiten.

 

Für den schnellen Leser:

  • Vielfältige Sinneserfahrung zu jeder Jahreszeit

  • Freunde treffen

  • Bedürfnisorientierte Möglichkeiten für Bewegung

    und Entspannung

  • Eigenes Obst und Gemüse anbauen, pflegen und ernten

Bildung von Anfang an

Kinder lernen jeden Tag

Die Schulvorbereitung beginnt ab dem ersten Kita-Tag, denn wir verstehen uns als Bildungseinrichtung.

Kinder auf das Leben vorzubereiten bedeutet vor allem, die Kinder mit Geduld und Zuwendung in ihrer Selbstständigkeit und in ihrem Selbstbewusstsein zu unterstützen.

Sie lernen Sozialverhalten, Selbstorganisation, Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz.

Sie erhalten Gelegenheit ihre Sprache zu entwickeln, Sachwissen zu erlangen und Zusammenhänge zu erkennen, sowie ihre Motorik täglich zu trainieren.

Kinder haben das Recht auf individuelle Lerninhalte und ihr eigenes Tempo.

Für uns Pädagogen/innen bedeutet das: Bei individuellen Lernprozessen unterstützen und Projekte in Absprache mit den Kindern zu initiieren.

 

Für den schnellen Leser:

  • alle sechs Bildungsbereiche (Berliner Bildungsprogramm) werden vom ersten Tag an gefördert
  • Situationsorientierter Ansatz (Beobachtung der Kinder und ihre Interessen)
  • Lernkompetenzen entwickeln, dazu gehören:

    - Selbstvertrauen

    - Sozialverhalten

    - Durchhaltevermögen

    - Fachwissen

    - Sprache

    - Motorik

Das Spiel

"Heute wieder nur gespielt?" - und dabei viel gelernt! (Zitat Margit Franz)

Das Spiel (Freispiel) in der Kita ist der Zeitraum, in der sich das Kind Spielzeug, Ort und Freunde zum Spielen selbst wählen kann.

Spielen ist ein Grundbedürfnis und zugleich eine lustvolle Betätigung.

Lernen und Spielen gehören zusammen.

Kinder erwerben Kompetenzen / Fähigkeiten:

 

  - Kommunikation / Freunde finden

 

  - Gefühle mitteilen

 

  - Rücksichtnahme

 

  - Kennenlernen eigener Stärken und Grenzen

 

 - Konflikte lösen

 

  - kognitive Fähigkeiten (Denken) entwickeln

 

Für die ganzheitliche Entwicklung ist das selbstbestimmte Freispiel sehr entscheidend.

Das Spiel ist der Hauptberuf eines jeden Kindes.

 

Für den schnellen Leser:

  • Spielen ist ein Grundbedürfnis
  • "Die Spielen ja nur" = Spielen ist freiwilliges Lernen
  • alle Bildungsbereiche des BBP werden im Spiel angesprochen