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Jugendeinrichtung ZuWa - Zusammen Wachsen

Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch in der Mitte der Gesellschaft leben kann. Das gilt auch für Menschen, die ihre Heimat oder auch ihr Zuhause in Berlin verlassen mussten und nun im ZuWa auf eine neue Heimat und ein neues Zuhause hoffen.

In der SozDia Jugendeinrichtung ZuWa - Zusammen Wachsen, finden bis zu zehn, vorwiegend unbegleitete, männliche, minderjährige Geflüchtete, zwischen 15 und 21 Jahren in Friedenau ein neues Zuhause. Hier leben die Jugendlichen in einer Wohnung der Gemeinde Zum Guten Hirten.

Zum ZuWa-Team gehören interkulturell geschulte und erfahrene Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen. Wir arbeiten in einem Bezugsbetreuer*innensystem. Das bedeutet, dass jeder unserer Bewohner seine besondere Vertrauensperson an seiner Seite hat. Die rund-um-die-Uhr-Betreuung in unserer Wohngemeinschaft stellt sicher, dass immer eine Ansprechperson für die Jugendlichen im Haus ist.

Mit ihren Bezugsbetreuer*innen stehen die Jugendlichen im engen Kontakt. Mit ihnen werden individuelle Ziele vereinbart und sie begleiten und unterstützen die Jugendlichen darin, die verabredeten Ziele auch zu erreichen. Dabei spielt Kontinuität eine große Rolle. Es finden regelmäßige Einzelgespräche statt, deren Grundlage eine vertrauensvolle, transparente Zusammenarbeit und gute Beziehung ist.

Die Jugendlichen sollen nach ihrem Einzug erst mal Zeit haben um bei uns anzukommen. ZuWa ist für die Jugendlichen sowohl Rückzugsort und Schutzraum als auch gleichzeitig der Ausgangspunkt für die Integration in unsere Gesellschaft. Wir verfolgen das grundsätzliche Ziel, Jugendlichen den Raum und die Möglichkeit zu geben, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu erlernen und ein Demokratieverständnis zu entwickeln, um den eigenen Weg in das gesellschaftliche Leben zu finden.

Wir nehmen die jungen Menschen so an, wie sie sind. Entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten begleiten wir sie bei ihren weiteren Schritten. Dazu gehören u. a. die Vermittlung von Alltagskompetenzen oder die Unterstützung bei der Eingliederung in zivilgesellschaftliche Organisationen wie z. B. Vereine.

Neben der individuellen Betreuung ist es uns wichtig, dass sich alle Bewohner an der Gestaltung des Alltags und des Zusammenlebens beteiligen. Innerhalb solcher Partizipationsprozesse entwickelten sich Gruppenangebote wie z. B. ein wöchentlich stattfindendes gemeinsames Kochen, Ausflüge und hausinterner Deutschunterricht.

Durch die regelmäßig stattfindende Bewohnerkonferenz können die Jugendlichen ihre Interessen und Wünsche für die Einrichtung einbringen. Hier werden neben Problemen auch alltägliche Dinge wie Putzpläne, Einkaufslisten usw. diskutiert.

Rechtsgrundlage: §§27, 34, 41, SGB VIII
Betreuungsintensität: Regelleistung
Betreuungsform: stationäre Wohnform