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"Stadt braucht Natur - gemeinsam für Vielfalt, Naturerfahrung und Lebensqualität". Unter diesem Motto loben das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin den diesjährigen Deutschen Naturschutzpreis aus. Die hochkarätig besetzte Jury vergibt den Preis für originelle Projektideen aus Naturerlebnis, Naturbildung und Naturschutz in den drei Kategorien: Förderpreis, Bürgerpreis und Ehrenpreis. Die Bewerbungsfrist für Förder- und Ehrenpreis endet am 9. April 2012, für den Bürgerpreis aber am 3. August 2012.
Weitere Informationen unter: www.deutscher-naturschutzpreis.de.
von Kathleen Pohl / Druckversion
Der Baum des Jahres 2012 ist die Europäische Lärche (Larix decidua). Sie ist vom Erscheinungsbild her ein graziler, ca. 50 m hoch werdender Baum mit 30 bis 50 Nadeln in Büscheln an höckerartigen Kurztrieben. Die Kurztriebe sitzen an peitschenartigen, biegsamen Langtrieben. Der Baum stammt ehemals aus den Alpen und Karpaten, bildet dort die Baumgrenze und ist ein wichtiger Lawinenschutz. Er kommt in Deutschland in den Mittelgebirgen und im Tiefland vor. Dort bereichert er die Arten und Struktur. Er nimmt ein Prozent der Waldfläche ein.
Die Europäische Lärche ist die einzige heimische sommergrüne Nadelbaumart. Das heißt, sie wirft im Herbst ihre Nadeln ab. Vorher beeindruckt sie aber durch eine besonders lange Vegetationsperiode mit frühem frischen Grün und einem späten, goldgelben Herbst.
Larix decidua ist eine anspruchslose Pionierbaumart. Das macht sie auch für brandenburgische Standorte attraktiv. Sie benötigt einen freien, lichten Platz mit wenigen Nährstoffen. Für Schattengebiete, ausgelöst durch konkurrenzstarke andere Gehölze, ist sie nicht geeignet. Andere Gehölze braucht sie nicht, weil sie wirklich sehr schön und imposant ist.
Bei der Auswahl der Bäume im eigenen Garten sollte man auf heimische Arten zurückgreifen, da diese besser an das hiesige Klima angepasst sind. Die europäische Lärche ist gegenüber Baumkrebs anfälliger als ihre Verwandte, die Japanische Lärche (Larix kaempferi). Dies kommt aber nur an luftfeuchteren Standorten, z.B. an der Ost- oder Nordsee zum Tragen. Nach neuesten Studien aus England hat die Europäische Lärche ein hohes Potenzial zur Verbesserung der Luftqualität in Städten und ist somit auch gut als Stadtbaum geeignet. Nur Ozon verkraftet sie nicht so gut, was im Stadtzentrum weniger vorkommt als am Stadtrand. Günstig ist, dass aufgenommene Schadstoffe, Stäube etc., mit dem abfallenden Laub entsorgt werden können.
Sowohl Holz, als auch das Terpentin der Lärche werden vielfältig genutzt. Die Lärche ist reich an Baumharz, das für die Festigkeit des Baumes verantwortlich ist. So ist der Baum einer der härtesten und beständigsten Bäume in Mitteleuropa. Er wird für den Terrassenbau in der Landschaftsarchitektur oder auch für Bottiche und Kübel benutzt. In Gleiwitz (Polen) steht zum Beispiel der höchste und älteste Holzturm der Welt. - Er ist 118 m hoch und aus Lärchenholz. Das Baumharz wird zu Terpentinöl weiterverarbeitet und findet so auch Anwendung als Lärchensalbe für die Wundheilung, bei Rheuma oder Erkältungskrankheiten. Grüne Lärchennadeln sollen als Badezusatz wahre Wunder wirken. Die Inhaltsstoffe aus Holz und Nadeln finden außerdem Anwendung in der Kosmetikindustrie, z.B. bei Gesichtsmasken oder in Rasiercremes.
Weitere Informationen: www.baum-des-jahres.de
Januar 2012
Bezirk hat Sonderseiten eingerichtetVielleicht hat es noch nicht jeder entdeckt? Zu folgenden Themen hat die Lichtenberger Abteilung Stadtentwicklung Sonderseiten eingerichtet: Bebauungsplan "Gartenstadt Karlshorst" 1. Lichtenberger Baumschutzkonferenzam 27. April 2012 im Rathaus Lichtenberg war ein erster Schritt und ein großer Erfolg. Die anwesenden Marzahner und Kreuzberger wünschten sich ebensolche Veranstaltungen in ihrem Bezirk. Resonanzen von den Teilnehmer/-innen waren: Weitere Infos und Fotos finden Sie bis zum 10. Mai unter www.umwelt.sozdia.de. Gummibaumzu verschenken! ca. 1,5 m groß an Selbstabholer: Pfarrstraße, Tel.: 44 05 26 04 Berlin summt in Lichtenberg!Neuer Berlin summt - Standort wird am 12. Mai 2012 im Bezirk eingeweiht. Der Interkulturelle Garten Lichtenberg wird damit der zwölfte und letzte Referenzstandort des erfolgreichen Kümmerers für Wild- und Honigbienen in unserer Stadt. Die Initiative Berlin summt ist bekannt geworden, weil sie Imker und Hausbesitzer zusammenbringt, um Bienenstöcke insbesondere auf den Dächern prominenter Orte und touristischer Sehenswürdigkeiten Berlins, aufzustellen. Sie macht damit seit 2011 erfolgreich auf die Situation der Bienen in der Großstadt Berlin aufmerksam. In Lichtenberg ist übrigens das Deutsch-Russische Museum Karlshorst ebenfalls Referenzstandort von Berlin summt. Infos: www.interkulturellergarten.de, www.berlin-summt.de Gemüsegärten zum Mietenmeine Ernte GbR bietet wieder Gemüsegärten für eine Saison zum Mieten in Wartenberg an. |