Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Kiez:G:Sicht

Das Kiez:G:Sicht erscheint viermal im Jahr. Wir beschäftigen uns regelmäßig mit aktuellen vereinspolitischen wie auch...[mehr]

Einladung zum Spatenstich für den Interkulturellen Nachbarschaftsgarten!

Die Garteninitiative ´´Wir ernten was wir säen`` richtet auf dem Gelände der Wiecker Str. 8-10 in Berlin Hohenschönhausen einen interkulturellen und...[mehr]

Neue Perspektiven für Auszubildende in der SozDia!

Die Ausbildungsprojekte der SozDia können seit Februar 2011 Menschen mit Bildungsgutscheinen ausbilden und umschulen. In der SozDia bilden wir seit...[mehr]

Das neue KiezGSicht!

Liebe Leserin, lieber Leser, was für ein großes und vielversprechendes Thema! Liebe! Irgendwie spüren wir, wenn wir uns auf das Wort Liebe in seiner gesamten Tiefe einlassen, dann reicht es nicht, dass wir uns nur zusammentun, nur etwas Gemeinsames erleben. Etwas Grundlegendes muss dazukommen, um etwas aus Liebe geschehen zu lassen. Etwas, was merkwürdigerweise von uns nur sehr marginal beeinflusst werden kann - es lebt, vielleicht schwebt es auch in uns, berührt uns. Wir nennen dieses unbeschreibliche Gefühl Liebe, auch Glaube. Glaube an das Gute und Hoffnung, dass all das, was uns im Leben passiert, einen Sinn hat. Liebe ist ein Geben und Nehmen, und Liebe verdoppelt sich, wenn man sie teilt. Das Träumen von Liebe lässt unsere Phantasie gerne Purzelbäume schlagen und schenkt uns Kraft. Liebe ist aber nicht immer nur Glück, denn das, was ich liebe, das, was ich mir vertraut gemacht habe, macht mich auch verletzlich. Und so ist es auch ein Wagnis, sich auf Liebe einzulassen, und - ja, es gehört auch eine Portion Mut dazu. Rettung gibt es da erst einmal nicht. Sicherlich sind wir alle auch schon mal von unseren Liebsten verletzt worden, alleingelassen oder verlassen worden. Nach solch einer Phase gehört besonders viel Mut dazu, wieder Liebe in unser Leben einziehen zu lassen. Doch nur die Liebe lässt uns so sein, wie wir sind, und nur die Liebe hat die Kraft, uns auch so anzunehmen, wie wir mal werden, auch krank, schuldig, völlig daneben, manchmal böse oder schwach. In dieser Ausgabe geht es um die vielfältigen und bunten, aber auch traurigen Seiten, die Liebe mit sich bringt. Die Artikel und auch Bilder zeigen uns Ausschnitte aus dem Leben, Leben wie es tatsächlich gelebt wird. Es geht um das Verlassenwerden und um das Sich-Wiederfinden. Liebe bedeutet nicht nur Liebe zwischen zwei Menschen, nein, auch eine Stadt kann ich mir vertraut machen, und wenn ich liebe, übernehme ich dafür auch gerne Verantwortung. Diese Ausgabe wird umrahmt von Fotos, die uns zum Thema Liebe zugeschickt wurden. Denn auch Fotos können eine Geschichte über Liebe erzählen. Ich wünsche Ihnen eine lustige und nachdenkliche Zeit des Lesens, vielleicht auch verbunden mit Ihren eigenen Erinnerungen.

Ihre Nina Blankenburg,
Referentin der Geschäftsführung

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