

In Zusammenarbeit der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit dem städtischen Berliner Wohnungsunternehmen HOWOGE und dem Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen, entstand in einem Pilotprojekt das "Niedrigenergiehaus" in der Schulze-Boysen-Straße 35/37. Es ist das größte seiner Art in Deutschland!
Im Vergleich zu herkömmlichen Sanierungen von Wohngebäuden, wurde hier größter Wert auf kosten- und energieeffiziente Sanierung gelegt, aber auch zeitgemäßer Wohnkomfort für die Bewohner geschaffen. "Unsanierte Wohnhäuser benötigen rund dreimal so viel Energie wie ein vergleichbarer Neubau", erklärt dena-Expertin Felicitas Kraus.
Dafür hat die HOWOGE 2007 den renommierten Berliner Umweltpreis "KlimaSchutzPartner" 2007 erhalten.
Sehr anschaulich, der Vergleich von Sanierungsmaßnahmen zwischen sogenanntem
"Normal-Standard" und "Niedrigenergiehausstandard":
| Maßnahmen einer Sanierung | Maßnahmen einer Sanierung |
|---|---|
Fassadendämmung (6 cm Dämmung) | Fassadendämmung (12 cm Dämmung) |
Austausch der Fenster und Balkonelemente, Uw=1,5 | Austausch Fenster Uw=1,1; Balkonenelemente Uw=1,3 |
Strangsanierung (Kalt-, Warm-, Abwasser- und Elektrosteigestränge) | Strangsanierung (Kalt-, Warm-, Abwasser- und Elektrosteigestränge) |
Erneuerung der Abluftanlage | Kontrollierte Be- und Entlüftung aller Räume |
Fliesen der Bäder und Küchen | Fliesen der Bäder und Küchen |
Erneuerung der Wohnungseingangstüren | Erneuerung der Wohnungseingangstüren |
Sanierung HAST | Sanierung HAST, Einbau eines BHKW |
Sanierung der Leerwohnungen | Sanierung der Leerwohnungen |
Instandsetzung der Treppenhäuser und der Etagenflure | Instandsetzung der Treppenhäuser und der Etagenflure |
Sanierung der Aufzugsanlagen | Sanierung der Aufzugsanlagen |
Instandsetzung Gewerbe im Erdgeschoss, | Instandsetzung Gewerbe im Erdgeschoss, |
Neubau eines gemeinsamen Einganges und | Neubau eines gemeinsamen Einganges und |
Einbau von Thermostatventilen | Einbau von Thermostatventilen |
Erneuerung aller Heizflächen |
Der Anteil der Heiz- und Warmwasserkosten an den Gesamtbetriebskosten konnte
von 48 auf 30 % gesenkt werden und eine Minderung von über 150 Tausend Tonnen Kohlendioxid erreicht werden. Das kommt den Mietern,der Umwelt, uns allen zu Gute.
Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.neh-berlin.de und www.howoge.de .
Sie haben die Möglichkeit, eine Musterwohnung zu besichtigen, wovon schon mehr als 100 Gruppen aus dem In- und Ausland rege Gebrauch gemacht haben..
Weitere Auskünfte und Anmeldung: Kundenzentrum Alt-Lichtenberg
Frankfurter Allee 172, 10365 Berlin, Tel: (030) 54 64 30 00
E-Mail: kuzal@howoge.de
UmweltKontaktstelle Lichtenberg Träger: firmaris gGmbH Tel: 030 - 81 85 90 98 Mitarbeiter/-innen: Besuchszeiten: Die UmweltKontaktstelle wird aus dem Programm Partnerschaft-Entwicklung-Bildung des Europäischen Sozialfonds gefördert und vom Land Berlin kofinanziert. |