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Besinnliche Stunden in Erstaufnahmeeinrichtung: UMGeben erzählt Weihnachtsgeschichte in sechs Sprachen

So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. So heißt es in der Weihnachtsgeschichte im Evangelium nach Lukas. Und so erzählt es alljährlich auch Peter. Der evangelische Pfarrer und Leiter des Hilfsprojekts "UMGeben". Verkleidet als Weihnachtsmann besuchte er eine Erstaufnahmeeinrichtung für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, um mit den dort untergebrachten Jugendlichen ein paar schöne Stunden zu verbringen.

In der Einrichtung sind derzeit 130 Minderjährige untergebracht. Sie alle sind von ihren Familien getrennt. Peter und ein Kollege aus dem Betreuungsteam vor Ort erzählten ihnen die Weihnachtsgeschichte in sechs Sprachen. Auf Paschtu, Arabisch, Türkisch, Farsi, Englisch und Deutsch haben sie den Jugendlichen Mut zugesprochen und am Beispiel der Geschichte der Flüchtlingsfamilie um Maria und Josef Hoffnung gespendet. Allen Bewohner*innen wurden zudem kleine Geschenke mit Süßigkeiten überbracht. Es wurde gemeinsam gegessen und das Miteinander genossen. Gelebte Nächstenliebe im interkulturellen Austausch - auch und gerade das ist Geflüchtetenhilfe im Rahmen von UMGeben.

Nach zahlreichen liebevoll zubereiteten Falafelsandwiches und guten Gesprächen in diversen Sprachen fand Weihnachtsmann Peter wieder zurück in seine Rolle als unverkleideter Projektleiter. Als solcher nimmt er neben viel zwischenmenschlicher Wärme und Energie vor allem eines mit: Es braucht den Austausch. Mit und unter Jugendlichen. Daher sind weitere Aktionen wie diese geplant, um Alt-Berliner*innen und Neu-Berliner*innen zusammenzubringen. Ganz im Sinne der Weihnachtsgeschichte.