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Kirchenkreisprojekt "Welcome!": Integration von Menschen mit Fluchterfahrung

Schultütenbasteln in der evang. Stadtgemeinde Köpenick

Wir möchten Orte der Begegnung zwischen Geflüchteten und Kirchengemeinden schaffen und unterstützende Netzwerkarbeit mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen fördern. Zum Start des Projektes sammelten wir zunächst die Wünsche und Bedürfnisse der Geflüchteten sowie die der Kirchengemeinden.

 

 

Wir setzten uns gemeinsam zusammen und schmiedeten Ideen, mit welchen ganz praktischen Aktionen Begegnung und Integration im Alltag realisiert werden kann. 

Das Ergebnis war beeindruckend und vielfältig - ein kleiner Auszug:

In Kooperation mit der Initiative "Friedrichshagen hilft" und der Begegnungsstätte Hofhaus findet nun ein regelmäßiges Sprachcafé statt, das sowohl die Geflüchteten als auch die Friedrichshagener*innen bereichert - sprachlich und kulturell.

Ein interkultureller Koch- und Begegnungsnachmittag, initiiert von der Paul Gerhard Kirchengemeinde Karlshorst und dem iKARUS stadtteilzentrum der SozDia, brachte alte und neue Karlshorster*innen näher zusammen. Über 100 Anwohner*innen sind der Einladung gefolgt. An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen und die Aktion gemeinsam mit der Kirchengemeinde weiter ausbauen. - denn Freundschaft geht bekanntlich durch den Magen.

Ausbaufähig gestaltete sich auch die Idee, unbegleiteten, minderjährigen Geflüchteten und Konfirmanden der Erlöser Kirchengemeinde einen Treffpunkt zum Austausch zu etablieren. 

Als besonders wichtigen Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe haben wir zudem die Schaffung von Beschäftigungs- und Engagementmöglichkeiten aufgegriffen. Die Suche nach einem passenden Ehrenamt für einige der Geflüchteten hat bereits begonnen, und erste Sondierungsgespräche wurden schon geführt. 

Immer wieder stellen wir fest, dass wir von den Kleinsten jede Menge lernen können. Ohne Vorurteile und ohne Grenzen in den Köpfen spielen sie gemeinsam ? unabhängig der Herkunft und Hautfarbe. So veränderte sich eine bestehende Krabbelgruppe hin zu einer interkulturellen Krabbelgruppe für Familien mit und ohne Fluchterfahrung in der Christopherus Kirchengemeinde Friedrichshagen.

In unserem Projekt legen wir besonderen Wert auf aktive Vernetzungsarbeit. Das beinhaltet den Ausbau zu zivilgesellschaftlichen Akteuren, Organisationen, Kooperationspartnern sowie Durchführung von Diskussions- und Informationsveranstaltungen.